Tunnellösung

Adresse: 
Leipziger Straße, 04329 Heiterblick

Eine Verlegung der B87 in einen Tunnel bzw. abgedeckten Trog nach unten auf der derzeitigen Trassenführung durch die Stadt würde eine massive Entlastung bringen und auch die regionalen Verkehre aufnehmen sowie keine weitere Umwelt zerstören. Im Gegenteil, die Abdeckung des Tunnels / Troges würde Straßenbahn und Grünflächen aufnehmen. Ein- bzw. Ausfahrten zum Tunnel / Trog jeweils am Ortseingang Taucha sowie im Bereich der heutigen großen Apelkreuzung / Straßenbahnendstelle.

Kommentare

Diese Vorschlag Tunnellösung ist eine nette Utopie, deren Chancen auf Verwirklichung schon aus Kostengründen sicherlich auf den St.-Nimmerleinstag immer wieder verschoben würde. Großprojekte mit einem derartigen finanziellen Umfang sind z.B. in den Ballungsräumen NRW`s dringender und eine Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan mit einer Dringlichkeitsstufe auf Jahrzehnte meiner Meinung nach faktisch ausgeschlossen. Das Konzept berücksichtigt auch die Anbindung des Anwohnerverkehrs incl. zu einem der wichtigsten Schulstandorte nicht. Im Ergebnis müsste dann oberirdisch die alte Trasse der Leipziger Straße neu gebaut werden und diese muss ebenfalls an den neuen Tunnel angebunden werden. Der für diese zusätzliche Straßeneinbindung notwendige Platz könnte nur durch Enteignungen gewonnen werden.

Taucha die Stadt welche zu den 12 schlechtesten im Bezug auf Luftverschmutzung in Sachsen zählt soll mit der kürze des Tunnels entlastet werden. Kaum zu glauben solche Gedanken überhaupt ins Spiel zu bringen, jedes Dorf bekommt eine Umgehung . Bei mir steht nicht an erster Stelle die technische Lösung sonder daß Wohlbefinden der Bewohner dieses Bereiches.
Der Lärm und der Schmutz müssen gesenkt werden.
Wir wohnen in der Nähe des Steinbruch und wir haben den Lärm und den Schmutz der Straße und der Flugzeuge.

Wir befinden uns mit dem Projekt "Tunnel in Taucha" im Freistaat Sachsen, NRW hat damit nichts zu tun. Im Übrigen muss letztlich der Bund (in dem Fall der Bundesverkehrsminister) im Rahmen einer Nutzen/Kostenbewertung die Entscheidung treffen. Eine Tunnelvariante vorher schon ohne Prüfung und Bewertung einfach mal beiseite zu legen wäre grob fahrlässig.

Ein Tunnelbau würde die Anwohner wieder sehr belasten und sollte nur die letzte Möglichkeit darstellen, wenn eine wirkliche Ortsumfahrung (egal ob Nord oder Süd) nicht realisiert wird.

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