Wie verbindlich ist das Ergebnis des Beteiligungsprozesses?

Das Beteiligungsverfahren „B 87 im Dialog“ ist ein freiwliiges Verfahren und dem gesetzlich vorgeschriebenen Planungs- und Genehmigungsprozess vorgelagert. Im Ergebnis der Beteiligung können die Empfehlung einer oder mehrerer Trassenvarianten und damit verbundene Abwägungen und Argumente stehen.
Das Beteiligungsverfahren kann rechtlich keine Vorzugsvariante hervorbringen. Die im Beteiligungsverfahren erarbeitete Empfehlung bildet eine zentrale Grundlage für die weitere Planung. Die in den Plaungswerkstätten, den Online-Dialogen und in den öffentlichen Bürgerforen gesammelten Erkenntnisse, Argumente und Meinungen fließen ebenso in die weitere Planung ein. Gleichwohl müssen im formalen Zulassungs- und Genehmigungsverfahren unterschiedliche Alternativen gegeneinander abgewogen und daher auch Streckenverläufe gutachterliche geprüft werden. Es muss davon ausgegangen werden, dass im Zulassungs- und Genehmigungsverfahren auch Varianten geprüft werden, die im Beteiligungsverfahren bereits begründet abgeschichtet und nicht weiter verfolgt wurden.