Was passiert(e) mit Ihren Beiträgen und den Ergebnissen des Dialogs?

Die Beiträge und Ergebnisse der Online-Beteiligung flossen direkt in die Arbeit der Planungswerkstätten ein. Diese dort erarbeiteten Zwischenergebnisse wurden anschließend in einem Online-Dialog zur Diskussion gestellt.
Anschließend wurden in weiteren Planungswerkstätten die abgegebenen Beiträge bearbeitet und unterstützten damit die Findung einer Vorzugstrasse. Die Beiträge finden auch weiterhin Berücksichtigung in den nun folgenden, weiteren Planungsschritten, bis hin zu den gesetzlich vorgeschriebenen Genehmigungsverfahren.

Generell ist anzumerken, dass das Beteiligungsverfahren nicht die gesetzliche Verpflichtung zur Umweltverträglichkeitsprüfung nach dem Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz (UVPG) ersetzt. Das bedeutet, dass das Beteiligungsverfahren keine Vorzugsvariante „beschließen“ konnte. Ziel des Beteiligungsverfahrens war vielmehr die Qualifizierung, die kooperative Beteiligung und die regelmäßige Information aller Beteiligten an dem Planungsprozess.
Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens sind dementsprechend mögliche Varianten und Aspekte aus der Beteiligung, die anschließend in der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP II) vertieft untersucht und gutachterlich bewertet werden müssen. Die formale Bestätigung einer Vorzugsvariante erfolgt mit dem Planfeststellungsbeschluss, der im Ergebnis eines gesetzlich vorgeschriebenen Planfeststellungsverfahrens durch die zuständige Planfeststellungsbehörde erlassen wird.