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Schutzgut Mensch - Bestandsnahe Variante

Worum geht’s bei dem Thema?

Die menschliche Gesundheit ist ein wichtiges Schutzgut, welches es bei der Straßenplanung zu berücksichtigen gilt.

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Umweltaspekte - Bestandsnahe Variante

Worum geht’s bei dem Thema?

Mit dem Straßenverkehr sowie auch mit dem Bau neuer Straßen gehen erhebliche Auswirkungen für die Umwelt einher.

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Schutzgut Mensch - Südvariante

Worum geht’s bei dem Thema?

Die menschliche Gesundheit ist ein wichtiges Schutzgut, welches es bei der Straßenplanung zu berücksichtigen gilt. Bei der Planung einer neuen Bundesfernstraße wird die Auswirkung auf die Umwelt unter verschiedensten Gesichtspunkten untersucht. Genauso wie die Tier- und Pflanzenwelt sind Menschen von den Wirkungen neu geplanter, aber auch bestehender Strecken betroffen. Dazu zählt die Belastung durch Verkehrsemissionen wie Lärm und Abgase, aber auch andere Beeinträchtigungen für die betroffene Bevölkerung.

Im Zuge von Straßenneubauten werden die voraussichtlichen Auswirkungen für jedes anliegende Gebäude gutachterlich bestimmt. Falls nötig, werden Schutzmaßnahmen wie zum Beispiel Lärmschutzwände mitgeplant.

Schreiben Sie uns unten auf dieser Seite Ihren Kommentar.

Lärm- und Abgasemissionen bei der Südvariante

Bei einer südlichen Trassenführung der B 87n würde das Stadtgebiet Tauchas vom Verkehr und damit auch von Lärm- und Abgasimmissionen entlastet. Die Immissionen würden jedoch auf die Trasse südlich von Taucha verlagert, wovon die Ortschaften Panitzsch, Plösitz und Sehlis betroffen wären. Gegebenfalls käme es zu einer Beeinträchtigungen der Wohnqualität mit erstmaliger Belastung durch Verkehr (-slärm) an den Ortsrändern Panitzsch sowie siedlungsnaher Freiräume.

Vorteile der Südvariante

Im Vergleich zur bestandsnahen Variante würden die Beeinträchtigungen während der Bauzeit gering ausfallen, da „auf der grünen Wiese“ gebaut werden kann und keine bestehenden Verkehrsströme betroffen wären.

Die Südvariante würde voraussichtlich keinen Eingriff in die bestehende Bebauung in Taucha mit sich bringen.

Nachteile der Südvariante

Nachteilig wirkt sich die südliche Lösung hinsichtlich der Inanspruchnahme und Zerschneidung der Naherholungsgebiete südlich von Taucha und im Bereich der Parthenaue aus (siehe hierzu auch das Thema „Umweltaspekte“).

Darüber hinaus wirken sich die vorgenannten Lärm- und Abgasemissionen negativ aus die betroffenen Ortschaften entlang der Südvariante aus.

Kommentare

Moderationskommentar

"Vorteile Planungsvariante Süd - Ost - Umfahrung Taucha:
Während der Bauphase würde die Stadt Taucha nicht noch zusätzlich durch Baufahrzeuge belastet; auch der normale Verkehr auf der B87 bliebe unberührt.

Der gesamte Durchgangsverkehr und insbesondere der Schwerlastverkehr würde die Stadt Taucha nicht mehr belasten, da von Leipzig bis Eilenburg keine Ampel und keine Geschwindigkeitsbegrenzung infolge Ortsdurchfahrten mehr den Straßenverkehr behindert.

Daher ist die Süd - Ost - Umfahrung der Stadt Taucha mit Anbindung der B87n an die A14/Abfahrt Leipzig Ost zukunftsträchtig und zu bevorzugen!

Denn auch durch den ungehinderten Verkehrsfluss würden die Fahrzeuge weniger Kraftstoff verbrauchen und das käme unserer Umwelt wenigstens etwas entgegen.

Und was ist mit den Anwohnern in Panitzsch, Sehlis und den anderen betroffenen Ortschaften? Panitzsch hat bereits die hoch frequentierte B6 auf der einen Seite. Eine weitere hoch frequentierte Bundesstraße auf anderen Seite halte ich für mehr als fragwürdig!

Die selbe Frage können Sie auch den Anwohnern entlang der Leipziger, Manteuffel, Karl-Marx, Windmühlenstraße, etc. stellen.
Der Dialog hat das Ziel eine Vorzugsvariante für alle zu finden.

Dem kann ich nicht zustimmen. Den Anwohnern der von Ihnen benannten Straßen war klar wo sie hinziehen/ bauen. Bestes Beispiel ist die Manteuffelstraße. Wie kann man nur so nahe an der B87 Wohnhäuser errichten und nun eine Änderung verlangen? Die Situation der Leipziger Straße hat sich seit Bau der Häuser nicht geändert. Darf man nun andere belasten obwohl es einen bewusst gewesen sein muss warauf man sich einlässt? Die Anwohner der Peripherie dagegen dürfen dagegen sehr wohl Kritik äußern denn bis dato gibt es keine B87n vor deren Haustür. Denen gegenüber wäre einfach nicht korrekt. Es wird mittels einer bestandsnahen Variante auch eine Besserung für die von Ihnen genannten Anwohner geben ohne andere dafür zu belasten.

Wenn ein Landschaftsschutzgebiet quasi durch die neue Südtrasse komplett zerstört wird ist es meiner Meinung nach nicht angemessen, davon zu reden, das etwas der Umwelt entgegen kommt.
Ein zweiter Punkt ist, dass die Belastung durch den Verkehr natürlich genauso groß ist wie bisher, die Trasse soll ja nicht gebaut werden, weil es zukünftig weniger Verkehr gibt. Hier kann aus meiner Sicht generell keinesfalls von einer Entlastung gesprochen werden.
Es ist auch kein Vorteil, wenn nun die Bürger in Panitzsch oder Sehlis die Brummis vor die Tür bekommen, welche dann mit den von Ihnen vorgeschlagenen 80 km/h ohne Geschwindigkeitsbegrenzung deutlich mehr Lärm verursachen als jetzt. Und auch wenn es hier wie immer nicht um die Bürger geht: Die Häuser dort sind zum größten Teil Eigenheime- hier haben Familien jahrelang geschuftet, um sich dieses zu leisten. Da ist mit dem Neubau der Südtrasse schnell mal die Altersvorsorge verloren. Das sollte man bei der Argumentation auch nicht billigend in Kauf nehmen.

Ich kann nur schwerlich verstehen, dass dieses landschaftliche Kleinod tatsächlich zerstört wird und das es Menschen gibt, die dies gut finden. Laufen Sie einmal eine Stunde dort an der Parthe entlang, das ist Erholung pur. Und mit dem Fahrrad von Taucha ganz schnell zu erreichen.

Das die bestehende B87 mit dem Neubau dann zu einer ruhigen Strasse wird, ist mit Sicherheit auch nicht anzunehmen. Der Verkehr wird besser durch Taucha fließen, was ein klarer Vorteil für die Tauchaer ist.

Wenn man es genau nimmt, hat die Zerstörung dieses landschaftlichen Kleinods bereits damit begonnen, als Sie Ihr Haus da hingebaut haben und täglich mit Ihrem Auto durch die Parthenaue gefahren sind und vermutlich noch fahren, um nach Hause zu kommen. Mit diesen Argumenten solte man also sehr vorsichtig sein.

Im Vergleich zum Status Quo werden bei der Südvariante auch noch andere Tauchaer Anwohner belastet. Wie man lesen kann ist die Entlastungswirkung der Südvariante kleiner als beim Tunnel. Das heisst doch, dass bei Umsetzung der Südvariante die Anwohner der Leipziger Strasse den Lärm mit den Anwohner aus Dewitz, Sehlis, Neubauerndorf, Plösitz und Panitzsch teilen. Das macht doch keinen glücklich.

Sehe ich ganz genauso. Zumal Panitzsch bereits auf einer Seite mit der hoch frequentierten B6 belastet ist.

Wer entschädigt denn die Anwohner von Panitzsch, Sehlis und den anderen betroffenen Ortschaften, dass sie plötzlich von 2 Bundesstraßen eingeschlossen sind (B6 verläuft ja auch schon ganz ortsnah)? Wer zahlt die dadurch entstehenden Verluste von Grundstückswert durch Lärm, Abgase und Co. Und wer übernimmt die Verantwortung für die dadurch sinkende Lebensqualität der Anwohner im Grünen? Das eine solche Variante überhaupt diskutiert wird, ist eine Frechheit.

Ich meine, die DEGES favorisiert nicht die Südvariante, musste aber zwangsweise eine zweite Variante präsentieren, um die Tunnelvariante am ende begründen zu können. Man weiß ja um die 4000 Protestschreiben aus der letzten Diskussion, von der Meinung des Stadtrates, der Parteien, des Kreises Nordsachsen usw. Man ist also vom Stimmungsbild voll informiert...

Aber sicher kann man sich hier nie sein. Also, bleiben wir wachsam.

Egal ob in Taucha mit Sehlis oder in Panitzsch, die Menschen brauchen das Grün. Wiesen und Wälder sind die Grüne Lunge für uns Menschen. Wir brauchen keine weitere Zubetonierung der Landschaft, keinen Schwerlastverkehr auf der grünen Wiese. Es geht um unsere Umwelt und unsere Lebensgrundlage. Der Mensch braucht die saubere Luft zum Atmen. Viele Tauchaer und Panitzscher arbeiten tagsüber in Leipzig. Oft ist die Luft dort nicht sauber wie Messungen immer wieder zeigen. Umso wichtiger die Ausgleichsflächen aßerhalb der Stadt. Nicht umsonst sind die Menschen raus auf's Land gezogen, nutzen die Städter die Parthelandschaft östlich von Leipzig für die Naherholung. Birgit Kilian

Gilt noch, was in den letzen 10 Jahren alles fundiert gesagt und geschrieben wurde?

Über 10 Jahre lang wurde die Südvariante - mit massiver Beeinträchtigung der Bewohner von Dewitz, Sehlis, Neubauerndorf, Plösitz und Panitzsch und des FFH Parthenaue und der Endmoränenlandschaft - einhellig abgelehnt ... um nun eine Auferstehung zu "feiern". Ich verstehe das nicht.
Auch in Google Maps kann man sich viele Informationen holen. Es gibt dort viele Bilder an bestimmten Punkten der Parthenaue, auch Meinungen, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lassen.
Sicher muss man immer viele Meinungen prüfen. Wer in der Nähe der B 87 wohnt, ist extrem durch Lärm und Feinstaub und Stickoxide u.a. belastet und wünscht sich eine Lösung. Auch diese Meinungen kann ich verstehen.

Bürgerinitiativen sind aber wie ich entsetzt (siehe LVZ) über die "neuen" Südvarianten.

Man möge alles nochmals durchdenken. Auch eine Nordvariante.
Sicher wäre ein kompletter - knapp 2.000 m langer - Tunnel unter Taucha das Naheliegende, wenn auch teuerste Vorhaben. Varianten mit Straße u n d Tunnel sind sicher auch sehr schwierig.

Das ist vollkommen korrekt was Sie sagen.

Ich finde es unmöglich, dass die Diskussion um eine Südvariante wieder da ist.
Wenn es gegen den Naturschutz geht, scheint die Lobbyarbeit der Industrie sich immer wieder durchzusetzen. Wann verstehen wir endlich, dass man Geld nicht essen kann??
Ich finde man sollte nicht weiter Flächen (besonders nicht Naturschutzgebiete) versiegeln, sondern besstehende Trassen ausbauen.
Ich glaube nicht, dass der Verkehr bei einer Nordvariante trotzdem weiter über die derzeitige und dann alte B87 ungemindert rollt. Also sprich: Der Verkehr wird sich wesentlich verringern auch bei einer Nordvariante, denn Torgau und Leipzig sind die Ziele des Schwerlastverkehrs.

Auch bei einer Nordvariante werden Flächen versiegelt, Gelder verbraucht, aber hier höchstwahrscheinlich ohne erkennbaren Nutzen für Taucha und Jesewitz/Gordemitz.

Da die Bahnstrecke weiterhin durch Taucha führt und der Bahnverkehr wieder zunehmen wird, bleibt die Lärmbelastung innerhalb der Stadt groß und Lärmschutzmassnahmen werden hier früher oder später kommen. Hier macht es einfach Sinn Lärmschutzmaßnahmen zu koppeln und Lärm und Schmutz nicht in die Naherholungsgebiete im Süden von Taucha und Norden von Borsdorf zu verlegen. Der Naherholungsefekt würde gegen null gehen und es werden wieder Flächen versiegelt. Fragen Sie mal die jungen Menschen ob die überhaupt noch ein Auto fahren wollen. Die Schüler die jeden Tag von Borsdorf nach Taucha mit dem Rad unterwegs sind genießen das jeden Tag durch die frische Luft zu fahren.
In dem ersten Anlauf der Suche nach einem Streckenverlauf wurde ausgiebig über die Planungsvarianten diskutiert und gestritten und die Südvarianten aus guten Gründen fallen gelassen. Mir ist es unverständlich das hier das hier nun wieder neu betrachtet werden muss.

Bei der Südvariante werden sich die Lärm- und Abgasemissionen negativ auf die Innenstadt und auf die betroffenen Ortschaften entlang der Südvariante auswirken.

Bei der Südvariante wird großflächig die Natur zerstört. Wir wohnen in Plösitz seit über Jahren. Ich bin hier wunderbar auf dem Land groß geworden. Es ist schon eine Steigerung des Verkehrs durch die Zufahrt auf die B6 geschehen. Als Anwohner der Hauptzufahrtsstraße ist dies schon eine Einschränkung. Fluglärm in der Nacht ganz zu schweigen noch dazu. Jetzt soll Plösitz noch durch die B87 "geteilt" werden. Wo bleibt hier der Umweltschutz für die zahlreichen Tiere die auf den Feldern sowie in der Endmoränenlandschaft leben? Dies sollte doch geprüft werden. Diese Variante war doch bereits vom Tisch? Bei uns nistet auf einer riesigen alte Papeln der rote Milan. Es gibt Rehe, die man auf den Feldern beobachten kann. Dies würde zerstört werden, da die B87 bei der Südvariante direkt an der ehem. Rennbahn gebaut werden soll. Hier bleibt def. die Umwelt auf der Strecke.
Des Weiteren, bei der Südvariante: wo ist dann die Auffahrt auf die B87 geplant? Taucha geht ja nicht bei dieser Variante. Dann muss man noch den zusätzlichen neuen Zufahrtsverkehr durch Plösitz beachten. An 30 km hält sich hier keiner...leider. Noch eine Belastung mehr. Einzige Vorteil sehe ich nur, dass der Verkehr raus aus der Stadt Taucha käme,. Die Naturlandschaft wäre aus meiner Sicht Wichtiger.

Wie soll man denn das unseren Kindern und Enkeln erklären, welche in der Zukunft ohnehin schon mit tausenden Umwelt- und Platzproblemen zu kämpfen haben werden. Mit der Südvariante wird, sinnloser Weise, ein riesiges Stück fantastischer Natur vernichtet.
Warum muss man überhaupt in die bestehende Verkehrslage eingreifen ?
Die Menschen die der Verkehr stört, können doch von der B87 wegziehen. Und die Verkehrsteilnehmer müssen eben Geduld haben. Müssen wir doch als Autofahrer noch an unzähligen anderen Stellen, jeden Tag, in und um Leipzig.

Sehr geehrte Damen und Herren!
Es gibt mehr als genügend Straßen! Sie müssten nur anständig gepflegt werden. Ich als umweltliebende Bürgerin bin strickt dagegen, dass eine neue Trasse genaut wird und somit nicht nur ein Naherolungsgebiet zerstückelt wird, sondern auch keine ökolgische Landwirtschaft in der Nähe mehr betrieben werden kann. Wir können nicht weiterhin so tun, als wäre es völlig unproblematisch, ständig neue Flächen zuzubetonieren und die Natur immer weiter zu bedrängen. Die Natur braucht uns nicht. Aber wir die Natur. Das sollten wir alle bei unseren Entscheidungen immer Blick haben. Zumal ja den anderen Kommentaren auch zu entnehmen ist, dass die Anwohner dann den Lärm und die Luftverpestung von zwei Bundesstraßen ertragen müssten, die Grundstücke an Wert verlieren und noch mehr Tauchaner als bisher betroffen wären. Es gibt also nur Nachteile, keine Vorteile.

Was man auch noch bedenken sollte: Einmal bebauter Acker lässt sich für viele Jahrzehnte nicht mehr bebauen!!! Auch 30 Jahre nach dem Abbau einer Straße ist eine umweltfreundliche und gesunde Landwirtschaft (gesunde Nahrung für den Menschen) nicht mehr möglich. Das zeigt sich jetzt schon! Einer der Ökobauern in Taucha kann ein Teil seiner/ihrer Äcker nicht nutzen, weil dort mal eine Straße entlang geführt hat. Das einzige nachhaltige an Straßenbau ist die Zerstörung des Bodens.

Es ist doch sehr kurz gedacht, statt bereits bestehende Straßen auszubessern und auszuweiten, einfach neue Flächen zu versiegeln. Die Südvariante würde keine geringere Belastung für die Menschen darstellen, sondern diese lediglich verlagern. Außerdem würden so wichtige Ackerflächen, die der Ernährung vieler Menschen in und um Leipzig dienen, bebaut werden und somit diesen Menschen die Möglichkeit zu einer regionalen und nachhaltigen Versorgung mit Lebensmitteln geraubt.

Der Mensch ist vom Gesunden Boden vorrangig abhängig. Also nicht noch mehr Beton!

Ich möchte als einer von Hunderten Haushalten, die von den betroffenen ökologischen Landwirten wöchentlich bestes Gemüse direkt beziehen, mich stark gegen ein Straßenbauprojekt auf diesen Flächen aussprechen.
Die Lösung für zu viel Verkehr kann doch nicht in noch mehr Straßen liegen. Es ist doch so, dass mehr Straßen bisher immer nur zu noch mehr Verkehr und niemals zu weniger Verkehr geführt haben.
Und ökologisch bewirtschaftete Flächen sollten sowieso in der heutigen Zeit selbstverständlich geschützt werden und nicht durch Straßenbau bedroht werden.

Genau so ist es. Sollte diese Straße entstehen, reicht die Kapazität in 10-20 Jahren auch wieder nicht aus und es muß die Nächste gebaut werden. Es ist wie eine Kettenreaktion. Die Bevölkerung wächst ständig und es kann doch nicht sein, dass jedes Mal angepasst werden muß. Dann wären spätestens 2050 keine Naturlandschaften mehr vorhanden. Das kann nicht sein. Der Mensch beraubt sich seiner Existenz.

Lass die Felder bestehen! Wir brauchen Regional angebaute Obst und Gemüße!

Wiesen und Felder sollten erhalten bleiben. Diese haben auf lange Zeit betrachtet einen höheren Mehrwert für die Gesellschaft, als eine weitere Umgehungsstraße.

Die Südvarianten betreffen Klein- und Mittellandwirtschaftsbetriebe und haben so beträchtliche Auswirkungen auf die Nahrungs- und Lieferketten für Menschen in Taucha und Leipzig. Es kann nicht sein, dass mit dem Argument "auf der grünen Wiese" die Bebauungsflächen und das verlorene Potential für fairen und regionalen Gemüseanbau einfach weggewischt wird. Es tut mir leid, dass Anwohnende bisher unter den Trassen leiden müssen - aber die Südvariante schafft nur neue große Probleme und wird für die Höfe dort zu einer Existenzbedrohung.

Schutzgut Mensch ist nicht zu trennen vom Schutzgut Natur. Bitte keine Zubetonierung!

Leider scheint es, dass trotz Millionenbewegung weltweit einige Leute den Schuß immer noch nicht gehört haben.
Hier soll wieder ein Stück freie Natur unwiederbringlich zugunsten ökonomischer Aspekte vernichtet werden. Daher kann, auch wenn das teurer ist, nur die Bestandsvariante als Lösung akzeptiert werden.

Der Mensch ist ein „schützenswertes Gut“ entnehme ich der Überschrift.
Hier würde ich gerne wissen wer hier wen vor wem eigentlich schützen will?
Wem die LKW auf der B87 nützen, wem eine regionale Versorgung z.B. nützen würde?
Spricht man über sich selbst als ein „Gut“ ? Das „Gut“ Mensch?

Ist das die Sprache in der wir miteinander umgehen?
Einem kann ich nicht zustimmen, dass die Bürger im Zentrum Tauchas gegen die Bürger im Umland ausgespielt werden. Dass die einen als mehr „schützenswert“ als die anderen klassifiziert werden.
Nur eine Lösung, die für alle Bürger gut ist, ist akzeptabel – so lange muss gesucht werden.

Ein kompletter Neubau durch die grüne Wiese wäre vielleicht scheinbar für Taucha eine Verbesserung, allerdings bedeutet dies auch mehr Versiegelung, mehr Abgase über eine größere Fläche, ein landschaftlich sehr reizvolles Gebiet, zu verbreiten und Entwertung von Erholungsräumen. Außerdem wird dem Autoverkehr dadurch eine Zukunft zugesprochen, die meiner Meinung nach angesichts aktueller Klimadebatten nicht angemessen ist. Der Nahverkehr sollte ausgebaut werden, und nicht Autobahnen für kommende Generationen angelegt werden, die diese gar nicht mehr nutzen wollen und sollten. Stattdessen langfristig in Lärmschutz für Auto-und Zugverkehr in Taucha investieren, durch Tunnel, Lärmschutzwände und vor allem attraktivere Alternativen zum Individualverkehr.

Gilt jetzt in Taucha auch der Slogan- wir zuerst- ? Man sollte sich zusammensetzen.
Man stöhnt über Abgase und verschafft durch noch mehr neue Straßen doch nicht weniger Schadstoffe. Die Lösung ist keine neue Straße, sondern mehr Radwege und effektiver Nahverkehr.

Neben der Zerschneidung der Naherholungsgebiete kommt es auch zur Zerschneiden der einzigen beiden Gemüsebetriebe Tauchas. Auch dies sollte als nachteiliger Effekt der Südvariante berücksichtigt werden.

es gibt viele haushalte in der region, die vom gemüse des ökologischen landbaus vom hofe maria bienerts leben. ob er die südvariante wirtschaftlich überlebt, ist ungewiss. und die qualität des gemüses könnte ebenso leiden.
wenn sich das vermeiden lässt, ist das sehr schön.
vielleicht sich mal was trauen und taucha und umgebung nur noch für anwohner und zulieferer befahrbar machen. die attraktivität des lärmenden und abgasenden fahrens darf weiter sinken,
so dass wir als menschen bald keine lust mehr dazu haben und uns was anderes ausdenken.
ich freue mich auf den prozess des lernens und umdenkens. alte konzepte von umgehungstrasse und verkehrsverlagerungen sind meines erachtens nicht mehr zeitgemäss.
viel mut, vertrauen in den menschen und kreativität wünsche ich.

Die Südvariante wäre eine große Beeinträchtigung für eine immense Fläche an gesundem Boden, der weit mehr als die bebaute Fläche einer Straße beträgt. Über 1000 Leute beziehen allein durch eine Kooperation mit der Landwirtin Bienert wöchentlich und das ganze Jahr über frische Produkte aus dieem Boden. Alle kennen Taucha und seine schöne Umgebung, kommen zum Helfen auf den Hof und schätzen diese Möglichkeit, Gemüse dort anbauen zu können sehr! Die Beeinträchtigung dieser Ackerflächen hätte eine Tragweite bis über Leipzig, Halle, Potsdam und Berlin hinaus. Das würde ein Zunichterichten bedeuten für jahrelange Mühe hunderter Leute, die sorgsam mit Grund und Boden umgegangen sind, um möglichst viele Menschen teilhaben zu lassen an einer sinnvollen Landwirtschaft.

Wer noch nie eine knackige Karotte vom Hof Bienert probiert hat, sollte das umgehend tun, bevor er/sie weitere Überlegungen dieses Eingriffs in die Bodenfläche anstellt!

Durch die Südvariante werden Die Ackerflächem von regionalen Gemmüsebetrieben bedroht die die Bevölkerung von Taucha und Leipzig mit qualitativ Hochwertigem Essen versorgen. Auch das ist unbedingt bei der Planung zu berücksichtigen! Solche Betriebe haben es ohnehin schon schwer und müssen geschützt werden.

Die kurze Tunnelvariante bringt nicht die notwendige Entlastung für die Bürger von Taucha.
Objektiv gesehen ist die Südvariante mit Auflagen für den Umweltschutz die kostengünstigste und nachhaltigste Lösung.

Ich denke, viele der hier vorgebrachten Argumente bezüglich der Situation von Anwohnenden entlang der Südvariante, sind schon mehr als stichhaltig genug, um diese Planung zu verwerfen.

Ein weiteres Argument sind die vielen Menschen, die sich von den hier bedrohten Ackerflächen ernähren, sogar weit über die Region hinaus! Das Gemüse aus Taucha findet jede Woche seinen Weg bis nach Berlin und Potsdam. Wie kann es verantwortet werden, wichtige Landwirtschaftsflächen zu versiegeln, um eine weitere Straße zu bauen? Wertvolles, für Bio-Landwirtschaft geeignetes Ackerland mit Asphalt zu überziehen, weil man keinen Lärm mehr vor der Haustüre haben möchte?
Mal ganz davon abgesehen, dass doch gerade die lokale Wirtschaft eine große Bedeutung für den Ort hat; hier wichtige Arbeitsplätze so leichtfertig aufs Spiel zu setzen, ist mehr als nur zu kurz gedacht.

keiner will die Straße großer schwach sind unsere schöne Natur unsere Wege ich selber gehe gerne in Sehlis reiten und wohne auch in Sehlis bin sehr froh meine Ruhe auf diesem schönen Dorf zu haben wo soll Mann den da nich entspannen können wenn die Straße nur 10 Meter am Haus vorbei führt bitte bitte nich machen

Die Südumfahrung ist keine gute Variante.
Es wird nicht nur massiv in die Natur eingegriffen sondern auch in die Freizeit vieler Reiter aus Sehlis und Panitzsch.
Unsere Pferde würden dann neben einer viel befahrenen Straße leben. Nicht schön und vor allem gefährlich.
Es würde die Freizeitgestaltung massiv beeinträchtigen und sogar Existenzen bedrohen da es mit Sicherheit viele Pferdebesitzer gibt die umziehen würden.

Keine Südumgehung-keine Zerstörung der Natur- keine Minderung der Freizeitgestaltung

Nein, es ist nicht nachvollziehbar. In Zeiten, in denen Kinder und Jugendliche für eine zukunftsweisende Umwelt- und Klimapolitik auf die Straße gehen, Wahlergebnisse deutliche Signale senden, der Klima- und Naturschutz fast den letzten Zweifler erreicht hat, soll mit der Südvariante ein einzigartiges Landschaftsschutzgebiet geopfert werden.
Neben der Zerstörung des Lebensraumes unzähliger, zumeist seltener Tier- und Pflanzenarten, würde auch ein wichtiges Naherholungsgebiet der Region vernichtet werden.
Für die dort Ansässigen und viele Ausflügler stellt dieses Gebiet eine Erholungsmöglichkeit von ihrem Arbeitsalltag und dem vieler Orts herrschenden Verkehrschaos dar. Den Stress hinter sich lassen, Durchatmen, Ruhe und Entspannung finden, gemeinsame Zeit mir der Familie und dem Vierbeiner verbringen, die wunderschöne schützenswerte Landschaft macht´s möglich. Lebensqualität, die nur noch selten zu finden ist.
Von einer Realisierung der Südvariante sind aber auch Existenzen bedroht, und zwar der Reiterhof Sehlis mit seinem Voltigier- und Reitverein, um nur ein Beispiel zu nennen.
Der Reiterhof Sehlis hat sich durch einzigartiges Engagement und harte Arbeit zu einem Vorzeigeprojekt entwickelt. Unzählige Pferde und ihre dazugehörigen Menschen haben dort eine Heimat gefunden. Arbeitsplätze wurden geschaffen. Der Voltigier- und Reitverein bietet Reit- und Freizeitvergnügen für Groß und Klein. Hier haben Kinder die Möglichkeit, ihre Frei-zeit sinnvoll zu gestalten, Tiere hautnah zu erleben und zu lernen, was es heißt, Verantwortung für einen Kameraden zu übernehmen. Das therapeutische Reiten, derartige Angebote für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen sind dünn gesät, ist ein wichtiger Beitrag in Sachen Inklusion.
Mit Verwirklichung der Südvariante wären die Pferdebesitzer gezwungen, in andere Pensionsställe abzuwandern, der Voltigier- und Reitverein mit seiner Vielfältigkeit könnte nicht fortbestehen, die bestehenden Arbeitsplätze würden wegfallen, die Existenz der Reitstallbetreiberin wäre bedroht, gar vernichtet.
Leuchtende Kinderaugen würde es hier nicht mehr geben!

Kerstin Lange

Dem kann ich mich nur uneingeschränkt anschliessen *danke*

Das Schutzgut 'Mensch' meint neben den Anwohnern, die eine teilweise signifikante Verschlechterung ihrer Wohnqualität erleiden müssten, auch Erholungssuchende aus der Umgebung, insbesondere aus Leipzig. Der sich von der BAB 14 bis Eilenburg und Wurzen erstreckende Naturraum zwischen der B6 und der B87 ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Mit der Straßenbahn bis nach Taucha und weiter zu Fuß oder mit dem Fahrrad erobern zahlreiche Menschen aus der Region in ihrer Freizeit, am Wochenende oder gar im Urlaub die einzigartige Endmoränenlandschaft bei Sehlis und Panitzsch, die Parthenaue und den Tresenwald. Ein Zerschneiden dieses einzigartigen FFH-Gebietes würde entlang der geplanten Trasse zu mehrere hundert Meter breiten toten Räumen entlang der Trasse führen. Tiere und Pflanzen verlören Lebensräume und Erholungssuchende würden ausbleiben. Der Naturraum würde in Folge der Südvariante über kurz oder lang einen Strukturwandel erleben, der so nicht gewollt sein kann.
Stoppt die Planung der Südvariante!

Existenz bedrohender, Natur vernichtender Planungswahnsinn.
Unter dieser Überschrift steht die Südvariante.
Zum Wohle unserer schützenswerten Heimat, dem Erhalt von Existenzen und Arbeitsplätzen sowie einer naturverbundenen Freizeitbetätigung darf es keine Südvariante geben.

Auf der einen Seite wird großartig berichtet, wie wichtig es ist auf die Natur zu achten und auf der anderen Seite sieht man den Bau einer Bundesfernstraße als Vorteil. Was ist daran bitte sinnvoll? Es ist so wichtig und wertvoll unsere Natur zu schützen . Durch die extreme Trockenheit im letzten Jahr haben wir die Folgen der starken Ernteverluste zu spüren bekommen. Das heißt die Natur, die uns noch bleibt, muss und soll geschützt werden und darf nicht wegen dem Bau einer Bundesfernstraße ge- bzw. zerstört werden. Dies ist nur ein Bruchteil von vielen wichtigen Argumenten, welche gegen den Bau sprechen! Wie kann man so etwas nur für gut befinden?! Dieser Bau greift in so viele Bereiche ein und dies nicht im positiven Sinne. Damit ist nicht nur die Natur, Tierwelt, Naturschutzgebiet, Naherholungsgebiet betroffen, sondern beeinträchtigt dieser Bau auch die Lebensqualität sowie Wohnqualität der Anwohner, welche sich dann von einem kostbaren Stück Idylle und Ruhe verabschieden müssen. Das kann man doch nicht zulassen!

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